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Glasfaser
Begriffserklärung:
Ein Glasfaserkabel besteht aus einem oder mehreren Glasfasern. Die Vorteile von Glasfaser liegen in der hohen Übertragungsgeschwindigkeit und in der grossen Entfernung, die die Daten in Form von Licht zurücklegen.
Man unterscheidet:
- Monomode/Singlemode: Über eine Lichtwelle werden die Daten vom Anfang des Kabels bis zum Ende des Kabels geschickt. Die Daten werden dabei sehr gering verfälscht (geringe Dämpfung).
- Multimode: Über viele einzelne Lichtwellen (Farben) werden die Daten übermittelt. Diese Variante ist nur für kurze Strecken geeignet, da sich die Daten über längere Strecken sehr stark verfälschen (hohe Dämpfung).
Normen:
- In Deutschland gelten für Glasfaserkabel die DIN VDE 0888.
- Im internationalen Bereich gilt die ITU-T.
- Die EU hat eine eigene Norm: Europäische Norm und IEC - Technische Komitee TC 86
Bezeichnungen:
- Im deutschsprachigen Raum spricht man bei Glasfaserkabel auch von Lichtwellenleiter.
- Im englischsprachigen Raum spricht man von optical fibre cable (us: optical fiber cable) oder dark fibre (us: dark fiber). Bei dark fibre handelt es sich um verlegtes, aber noch nicht aktiviertes Glasfaserkabel.
Weitere Informationen über Glasfaser.
Hier finden Sie viele Glasfaser-Angebote.
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